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Tomasz Różycki
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Tomasz Różycki

(geboren 1970), Lyriker, Essayist und Übersetzer. Lebt in Opole.

Dozent an der Universität von Opole, u.a. unterrichtet er Kreatives Schreiben.

Veröffentlichte acht Poesiebände (u.a. Kapitan X, 2020), das epische Poem Dwanaście stacji (2004, „Zwölf Stationen“, übers. v. Olaf Kühl, 2009, Preis der Kościelski-Stiftung), den Roman Bestiarium (2012) sowie die Skizze Tomi. Notatki z miejsca postoju („Notizen vom Standort“, 2013).

Ausgezeichnet mit dem Brodsky-Preis der „Zeszyty Literackie“ (2006) und dem Czechowicz-Preis Kamień (2010); sein Poesieband Kolonie („Kolonien“) wurde für den Literaturpreis Nike nominiert, die englische Übersetzung von Mira Rosenthal – für den Griffin-Poetry-Prize und den Oxford Wiedenfeld Translation Prize und erhielt den Nothern California Book Award (2014). Er war Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD (2019) und des Berliner Senats (2020).

Seine Gedichte wurden in zahlreiche europäische Sprachen übersetzt und erschienen sogar in China und den Vereinigten Staaten. Er selbst hat Stéphane Mallarmés Gedicht „Un coup de dés jamais n’abolira le hasard“ (Rzut kośćmi, 2006), Jacques Burkos „Certidoutes. Choix de poèmes“ (Wątpewności, 2011) sowie Arthur Rimbaud und Victor Segalen übersetzt.