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Olaf Kühl
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Olaf Kühl

Geboren 1955, Schriftsteller, Übersetzer und Politikberater. Seit 1996 in der Senatskanzlei Berlin zuständig für die politischen Kontakte mit Russland. 

Nach dem Slawistik-Studium an der FU Berlin promovierte er mit einer Arbeit über Witold Gombrowicz.

2008 ging er mit einem Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung auf die Spuren des inhaftierten Oligarchen Michail Chodorkowski in Sibirien. Davon erzählt sein Roman Tote Tiere. Sein zweiter Roman Der wahre Sohn (2013) war für den Deutschen Buchpreis nominiert. Der Politthriller Letztes Spiel Berlin erschien 2019, sämtlich bei Rowohlt Berlin. 2011/2012 hatte er die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur an der FU Berlin inne.

Vielfach ausgezeichnet, als literarischer Übersetzer aus dem Polnischen und Russischen, u.a.: Karl-Dedecius-Preis, Deutscher Jugendliteraturpreis, Brücke Berlin Preis, Helmut-M.-Braem-Preis sowie die Auszeichnung Polonicum der Universität Warschau.